HSN und TSN: So liest du deinen Fahrzeugschein

Zwei kleine Nummern im Fahrzeugschein identifizieren jedes Auto exakter als jede Modellbezeichnung: HSN und TSN. Wer sie findet, spart sich das Rätselraten bei Versicherung, Ersatzteilen und Kosten.

Wo die Nummern stehen

Nimm die Zulassungsbescheinigung Teil I (den „Fahrzeugschein", das gefaltete Papier, das ins Auto gehört):

In alten Papieren (Fahrzeugschein vor 2005) heißen die Felder „zu 2" und „zu 3", die Nummern selbst funktionieren gleich.

Was die Nummern können

HSN und TSN benennen nicht nur „VW Polo", sondern die exakte Ausführung: Motor, Leistung, Kraftstoff. Das Kraftfahrt-Bundesamt führt dazu ein Verzeichnis mit über 20.000 Pkw-Typen. Deshalb fragen Versicherer im Antrag zuerst nach diesen Nummern, und deshalb bekommst du mit ihnen präzisere Antworten als mit jeder Modellsuche:

Beim Gebrauchtwagenkauf: Nummern zeigen lassen

Vor der Besichtigung kannst du den Verkäufer nach HSN und TSN fragen. Seriöse Verkäufer nennen sie ohne Zögern. Damit prüfst du schon von zu Hause, ob das Inserat zur tatsächlichen Motorisierung passt („1.0 TSI" ist schnell geschrieben), und rechnest die Monatskosten durch, bevor du hinfährst. Stimmen Inserat und Schlüsselnummer nicht überein, ist das ein Warnsignal: manchmal ein Tippfehler, manchmal mehr.

Häufige Stolpersteine

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